Warnschutzwesten als Standardausstattung

Unternehmen sind in Deutschland dazu verpflichtet, ihre Fahrzeuge mit mindestens einer Warnschutzweste auszustatten, sofern es sich um ein Fahrzeug handelt, welches den Unternehmenshof verlässt. 

Führen die Mitarbeiter keine Wartungs- oder Reparaturleistungen aus bzw. verlassen sie das Fahrzeug nicht, müsste theoretisch eine Schutzweste vorhanden sein, wenn eine schriftliche Erklärung zum Verbot von Wartungsarbeiten im Fahrzeug mitgeführt wird. 

Allerdings geht diese Regelung konträr mit dem Gesetz, das inzwischen von allen Verkehrsteilnehmern mit einem mehrspurigen Fahrzeug verlangt, leuchtende Schutzwesten mit Signalwirkung mitzuführen. Wichtig: Ist das Fahrzeug eines Unternehmens regelmäßig mit zwei Leuten besetzt, muss für den Beifahrer ebenfalls eine Weste mitgeführt werden. 

Diese sollte schon im eigenen Interesse und aus Gründen der Sicherheit zur Standardausrüstung gehören, was nicht nur für Mitarbeiter von Unternehmen gilt. Auch Privatpersonen erhöhen ihre Sicherheit im Straßenverkehr ungemein, wenn sie eine Warnschutzweste tragen, sobald sie das Auto verlassen.

Warnwesten im Beruf

In vielen Branchen ist eine Warnschutzweste heute unverzichtbar, was vor allem dann gilt, wenn sich die auszuführenden Arbeiten in unmittelbarer Nähe vom fließenden Verkehr befinden, wenn Kräne oder weitere motorisierte Fahrzeuge in direkter Umgebung tätig sind. 

Eine derartige Schutzweste ist vor allem in der Dämmerung und Dunkelheit sinnvoll bzw. immer dann, wenn die Sichtverhältnisse besonders schlecht sind. Die, übrigens sehr geringe, Investition in eine derartige Schutzausrüstung zahlt sich aus, wobei sich ihr Wert im Erhalt der Gesundheit des Trägers zeigt. 

Sie können sich beruhigt auf Ihre Arbeiten konzentrieren, die Weste sorgt dafür, dass Sie von anderen Verkehrsteilnehmern oder Bauarbeitern erkannt werden. Sie sind aus allen Blickwinkeln gut sichtbar, was dank der hell-orangefarbenen Farbe möglich ist. 

Dabei sollten Sie bei der Auswahl derartiger Schutzwesten immer auf die Zertifizierung achten: EN ISO 20471 gilt als Standard, den auch unsere Westen einhalten.

Zertifizierte Westen für mehr Sicherheit

Die genannte Norm setzt einen Standard, der international gilt und alle Anforderungen regelt, die an Warnbekleidung gestellt werden. Entscheiden Sie sich für eine Weste nach diesem Standard, können Sie sicher sein, dass die Kleidung hoch sichtbar ist und dass Sie in allen Risikolagen gut geschützt sind. 

Auch dann, wenn Sie nur einen geringen Anteil Ihrer Arbeitszeit oder Ihrer Zeit als Verkehrsteilnehmer in einer potenziell gefährlichen Situation verbringen, sollten Sie auf den Schutz durch eine zertifizierte Weste wie unser Modell nicht verzichten, denn meist sind es die Sekunden der Unaufmerksamkeit, die einen Unfall nach sich ziehen. Ausgerüstet mit einer Sicherheitsweste können Sie deutlich beruhigter in mehr oder weniger gefährliche Situationen gehen. 

Die genannte Norm ist in drei Klassen geteilt, die sich jeweils nach der Risikozone richten. Jede Klasse steht für einen Schutzgrad und je höher die Klasse ist, desto besser sind Sie sichtbar bzw. desto höher ist der Anteil an reflektierenden und fluoreszierenden Materialien. Mit einer Weste der Klasse 2 sind Sie für die meisten Lagen bestens gerüstet.

Unfallverhütungsvorschriften wichtig

Jeder Arbeitnehmer ist in Deutschland über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, die wiederum über die Berufsgenossenschaften läuft. Die Berufsgenossenschaften wiederum geben Unfallverhütungsvorschriften heraus, deren Einhaltung dafür sorgen soll, dass sich das Unfallrisiko deutlich reduziert. Hierbei ist unter anderem die Rede von der oben bereits aufgeführten Regelung, bei der für Fahrer und nötigenfalls Beifahrer Warnschutzwesten mitgeführt werden müssen. 

Bei allen Instandsetzungs-, Abschlepp- oder Bergungsarbeiten ist die Weste zu tragen, sofern sich die Tätigkeiten auf einer öffentlichen Straße zutragen. Wichtig zu wissen: Führen Sie eine vorgeschriebene Weste nicht mit, kann das als Ordnungswidrigkeit geahndet und mit einem Bußgeld belegt werden.

Funktionen von Schutzwesten

Grob gesagt sollen Schutzwesten dafür sorgen, dass Sie gut erkennbar sind – egal, in welcher Lage Sie sich gerade befinden. Bei Tageslicht wird seitens der Weste das einfallende Sonnenlicht genutzt, was die Fläche der Weste als besonders hell erscheinen lässt. 

Hierbei wandelt der fluoreszierende Teil der Weste das UV-Licht in sichtbares Licht um. Das geht besonders gut, wenn die Umgebung eher dunkel ist (bei Dämmerung oder trübem Wetter, denn dann ist der Anteil des kurzwelligen Lichts deutlich höher). 

Schutzwesten sollen aber auch bei Dunkelheit funktionieren und werden hier das einfallende Licht mithilfe der reflektierenden Elemente zurück. Fahrzeuge strahlen die Westen an, die daraufhin in Richtung der Lichtquelle zurückstrahlen. Damit die Westen richtig funktionieren können, müssen sie allerdings immer geschlossen getragen werden. Die Modelle sind daher so konzipiert, dass die beiden vorderen Teile gegeneinanderstoßen und sich praktisch eigenständig schließen oder sich teilweise sogar überlappen. 

Teilweise ist aber auch ein Klettverschluss angebracht, der das sichere Schließen in jeder Lage gewährleisten soll.

Wann kommen Schutzwesten noch zum Einsatz?

Schutzwesten mit reflektierender und warnender Funktion kommen immer dann zur Anwendung, wenn eine erhöhte Aufmerksamkeit verlangt wird. So können sie bei Straßenfesten und Umzügen getragen werden, damit Ordner und anderes Personal besser sichtbar sind. 

Auch auf Flughäfen oder Bahnhöfen tragen die Angestellten entsprechende Leuchtwesten, die der leichteren Erkennbarkeit dienen. 

Die Unfallverhütungsvorschrift der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau sieht außerdem vor, dass Schutzwesten bei Gesellschaftsjagden zu tragen sind. Treiber und Schützen müssen solche Westen tragen, um als zur Jagdgesellschaft gehörig erkennbar zu sein und um eventuell fehlgeleitete Schüsse zu vermeiden. 

Da auch die Hunde mit speziellen Tierwesten in Signalfarbe ausgestattet werden können, ist die bessere Unterscheidbarkeit vom Wild gegeben.

Schutzwesten für alle Lebenslagen

Wir meinen, dass sich eine reflektierende Schutzweste für fast alle Lebenslagen eignet. Im eigenen Haus brauchen Sie sicherlich keine derartige Weste, doch im Straßenverkehr sind Sie als Privatperson und vor allem als Mitarbeiter einer Instandsetzungsfirma oder eines anderen Unternehmens, welches in der Öffentlichkeit und in der Nähe des Verkehrs tätig ist, besser geschützt. 

Nicht umsonst sehen die Unfallverhütungsvorschriften vor, dass Warnschutzwesten zur Standardausrüstung gehören! Bei uns finden Sie derartige Westen, die natürlich nach EN ISO 20471 zertifiziert sind und somit allen Anforderungen an ein Höchstmaß an Sicherheit gerecht werden.

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